Aktuelle Meldungen aus dem Landesfachbereich

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Tarifinfo EH Hessen 02-2024

Tarifabschluß erreicht

13,7 Prozent mehr in 3 Stufen

  • Die als Vorweganhebung gezahlten Lohnerhöhungen von 5,3 Prozent ab Oktober 2023 und 4,7 Prozent ab April 2024 konnten rechtlich abgesichert werden.
  • Für September 2023 wird die Erhöhung noch nachgezahlt.
  • Darüber hinaus steigen die Gehälter und Löhne zum 1. April 2025 zuerst um 40 Euro und dann noch einmal um 1,8 Prozent.
  • Spätestens im August 2024 wird eine Inflationsausgleichprämie brutto für netto in Höhe von 1.000 Euro gezahlt.

Mit den Arbeitgebern wurde vereinbart, was beim vorbildlichen und dauerhaften Engagement der wirklich Kämpfenden möglich war.

Herzlichen Dank an alle Aktiven!
Ihr habt dieses Ergebnis möglich gemacht!

Tarifinfo EH Hessen 01-2024
© ver.di

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BR-Info Nr. 190 13. Mai 2024

Aus dem Inhalt:

  • Bundesweit erster Tarifabschluss für den Einzel- und Versandhandel in Hamburg: Erleichtert bis enttäuscht
  • Arbeit im Lager unter menschenunwürdigen Bedingungen: Beschissene Verhältnisse
  • Rechnung der Stadt Kelsterbach für Absperrung bei Kundgebung: ver.di zahlt nicht!
  • Abschied von einem aktiven Gewerkschafter: Helmut Angelbeck
  • 60 Jahre Katholische Betriebsseelsorge im Bistum Mainz: Solidarisch – politisch – weltoffen
  • Superkoalition legt Entwurf für die Änderung des Hessischen Ladenöffnungsgesetzes vor: TEO, der Heilsbringer?
BR-In­fo-05-2024
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Tarifinfo EH Hessen 01-2024

Verhandeln statt Diktieren: Kaufkraftverlust vermeiden!

Erklärung der Teilnehmer:innen der Streikkonferenz des Handels in Hessen am 8. Februar 2024 in Frankfurt

Angesichts der sozialen Herausforderungen und mit dem Ziel einer deutlichen Steigerung der Kaufkraft für alle Beschäftigten führen wir seit April letzten Jahres die Tarifverhandlungen sowohl für den Einzel- und Versandhandel als auch für den Groß- und Außenhandel/Verlage. Für die berechtigten Tarifforderungen waren und sind wir und viele weitere Kolleg:innen bereit zu kämpfen – bisher schon, aber auch künftig.

Wir fordern die Arbeitgeber:innen und ihren Handelsverband in Hessen auf: Bewegen Sie sich auf ver.di zu! Werden Sie Ihrer sozialen Verantwortung gerecht!

Mitmachen: Wer anders kann Dir helfen als Du selbst?

Tarifinfo EH Hessen 01-2024
© ver.di

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Tarifinfo GAH Hessen 01-2024

Verhandeln statt Diktieren: Kaufkraftverlust vermeiden!

Erklärung der Teilnehmer:innen der Streikkonferenz des Handels in Hessen am 8. Februar 2024 in Frankfurt

Angesichts der sozialen Herausforderungen und mit dem Ziel einer deutlichen Steigerung der Kaufkraft für alle Beschäftigten führen wir seit April letzten Jahres die Tarifverhandlungen sowohl für den Einzel- und Versandhandel als auch für den Groß- und Außenhandel/Verlage. Für die berechtigten Tarifforderungen waren und sind wir und viele weitere Kolleg:innen bereit zu kämpfen – bisher schon, aber auch künftig.

Wir fordern die Arbeitgeber:innen und ihren Handelsverband in Hessen auf: Bewegen Sie sich auf ver.di zu! Werden Sie Ihrer sozialen Verantwortung gerecht!

Mitmachen: Wer anders kann Dir helfen als Du selbst?

Tarifinfo GAH Hessen 01-2024
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Tarifinfo EH Hessen 12-2023

7. Tarifverhandlung zum zweiten Mal abgesagt

Kein Ergebnis – Weg und Ziel der Arbeitgeber:innen?

Ein „Spitzengespräch“ zwischen ver.di auf Bundesebene und den Einzelhandelsunternehmen hatte am 23. November dieses Jahres stattgefunden, um eine Einigung für die Fortsetzung der zuvor vom Arbeitgeberverband willkürlich abgesagten Tarifverhandlungen zu erzielen.

Doch zur Fortsetzung der Tarifverhandlungen kam es bisher nicht. In Hessen wurde zwar für deren Wiederaufnahme in der 7. Runde der ursprünglich vereinbarte 12. Dezember erneut in Aussicht gestellt, dieser jedoch quasi in letzter Minute zum zweiten Mal abgesagt.

Unsere Tarifforderungen bleiben berechtigt und richtig – ein Reallohnverlust muss verhindert werden!
Jetzt noch mehr Streiks – noch mehr Druck – noch mehr Aktive im Arbeitskampf und in ver.di!

Tarifinfo EH Hessen 12-2023
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Tarifinfo GAH Hessen 09-2023

6. Tarifverhandlung ohne erkennbare Veränderung

Kein Ergebnis – Weg und Ziel der Arbeitgeber:innen?

Was schon länger vermutet werden kann, hat sich bei der 6. Tarifverhandlung für den Groß- und Außenhandel/Verlage in Hessen am 8. Dezember 2023 in Frankfurt bestätigt: Die Arbeitgeber:innen beider Teilbranchen des Handels scheinen sich nicht nur bei den vorgelegten Angeboten, sondern ebenso bei dem von ihnen angesteuerten Ziel bis aufs Kleinste abzustimmen, um damit letztlich gemeinsam gegen alle Beschäftigten im Handel und ver.di vorzugehen.

Unsere Tarifforderungen bleiben berechtigt und richtig – ein Reallohnverlust muss verhindert werden!
Jetzt noch mehr Streiks – noch mehr Druck – noch mehr Aktive im Arbeitskampf und in ver.di!

Tarifinfo GAH Hessen 09-2023
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Tarifinfo EH Hessen 11-2023

Absage aller Tarifverhandlungen bundesweit!

Jetzt wird’s ernst: Nikolaus – Streik im Haus!

Die Arbeitgeber:innen wollen keine Lohnerhöhung zahlen, die auch den Beschäftigten die Schwierigkeiten der seit anderthalb Jahren „wütenden“ enormen Preissteigerung überwinden hilft.
Weil ver.di bei den Tarifverhandlungen am 2. November in Hessen aus guten Gründen ihr Angebot von 6 Prozent für dieses und 4 Prozent für nächstes Jahr nicht annahm, haben die Arbeitgeber:innen bundesweit alle bereits fest vereinbarten Termine für Tarifverhandlungen - in Hessen für den 12. Dezember - ohne nachvollziehbare Begründung abgesagt.

Du kannst mithelfen, die Arbeitgeber:innen wieder an den Verhandlungstisch zurückzubringen.

Jetzt den Arbeitgeber:innen nicht das Feld überlassen:
Organisiert Euch – aktiviert Eure Kolleg:innen – kämpft gemeinsam!

Tarifinfo EH Hessen 11-2023
© ver.di

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Tarifinfo genoGH 07-2023

4. Tarifverhandlung bleibt „auf der Strecke“

Für nix und wieder nix?

Gebracht hat alles Verhandeln auch dieses Mal nichts. Wie seit Monaten blieben die hessischen Arbeitgeber:innen weitgehend „stumm“, durften sich nicht äußern oder hatten wirklich nichts Neues zu melden.
Demgegenüber hatten die ver.di-Vertreter:innen seit der letzten Tarifverhandlung im September sehr wohl etwas Gutes und Richtiges aufzuweisen: Es gab weitere Streiks von erfahrenen Belegschaften bei REWE und Alliance Healthcare, aber auch erstmalige Arbeitsniederlegungen wie bei Metro in Gießen-Linden und Frankfurt-Rödelheim sowie bei Edeka Foodservice in Michelstadt.

Das am 30. Oktober erneut vorgetragene und gleichbleibende Angebot einer Lohnerhöhung von 5,1 Prozent für 2023 reicht nicht aus – auch wenn es zum hundertsten Mal als „großzügig“ dargestellt wird.

Wir haben ein gemeinsames Ziel: eine Lohnerhöhung, die fürs teure Leben reicht!
Hilf mit und überzeuge Deine Kolleg:innen – dann klappt’s!

Tarifinfo genoGH 06-2023
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Tarifinfo EH Hessen 10-2023

Neues Angebot in 6. Tarifverhandlung bleibt zu niedrig

Nikolaus – Streik im Haus!

In den Tarifverhandlungen legten die Arbeitgeber zwar ein neues Angebot von 6 Prozent für 2023 und 4 Prozent fürs nächste Jahr vor; dazu 750 Euro als Inflationsausgleichprämie. Doch sie wissen ganz genau, dass die Preissteigerung im letzten und in diesem Jahr zusammen mehr als doppelt so hoch wie die 6 Prozent liegt. Dadurch „frisst“ sie entsprechend große Löcher in die Haushaltskasse aller Beschäftigten.

Die Lohnerhöhung muss mindestens so hoch ausfallen, dass sie die empfindlichen Verluste der Beschäftigten durch die enorme Preissteigerung in den letzten anderthalb Jahren halbwegs ausgleicht.

Wer jetzt nicht verantwortungsbewusst handelt, gefährdet das Weihnachtsgeschäft!
Haltet zusammen und organisiert Euch – im Betrieb & in ver.di.

Tarifinfo EH Hessen 10-2023
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Tarifinfo GAH Hessen 08-2023

5. Tarifverhandlung bleibt „auf der Strecke“

Für nix und wieder nix?

Das war wohl wieder nix bei den 5. Tarifverhandlungen für den Groß- und Außenhandel/Verlage in Hessen am 30. Oktober 2023 in Frankfurt. Wie seit Monaten blieben die hessischen Arbeitgeber:innen weitgehend „stumm“ (...) oder hatten wirklich nichts Neues zu melden.

Das am 30. Oktober erneut vorgetragene und gleichbleibende Angebot einer Lohnerhöhung von 5,1 Prozent für 2023 reicht nicht aus – auch wenn es zum hundertsten Mal als „großzügig“ dargestellt wird.

Um es zu wiederholen: Es reicht nicht, weil die Lohnerhöhung von 2022 mit 1,7 Prozent die zweistellige Preissteigerung bei den Lebenshaltungskosten nicht einmal annähernd „auffing“.

Wir haben ein gemeinsames Ziel: Eine Lohnerhöhung, die fürs teure Leben reicht!
Hilf mit und überzeuge Deine Kolleg:innen – dann klappt’s!

Tarifinfo GAH Hessen 08-2023
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Galeria Karstadt Kaufhof Viernheim

Karstadt in Viernheim bleibt erhalten
Schließung gemeinsam verhindert

Große Erleichterung und neue Zuversicht prägen die derzeitige Stimmung der Belegschaft von Karstadt im Rhein-Neckar-Zentrum in Viernheim. Sie erhielt heute die freudige Nachricht, dass diese Filiale der Galeria Karstadt Kaufhof GmbH (GKK) erhalten bleiben soll.

ver.di dankt allen, für die Solidarität immer auch konkretes Engagement bedeutet.

Galeria Karstadt Kaufhof Viernheim
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Tarifinfo genoGH 06-2023

3. Tarifverhandlung tritt wieder auf der Stelle

Sollen die Beschäftigten „absaufen“?

Die berechtigten Tarifforderungen der ver.di und das Angebot der Arbeitgeber:innen stehen sich derzeit noch aussichtslos gegenüber: Angeboten wird seit Monaten quasi bewegungslos eine Lohnerhöhung für 2023 von lediglich 5,1 Prozent ab 1. September bei 4 Monaten ohne Erhöhungsbetrag; dafür soll es nur kurzzeitig wirkende Einmalzahlungen geben. Demgegenüber lag die Preissteigerungsrate in Hessen im August durchschnittlich bei 6 Prozent, also bereits 0,9 Prozent über dem Angebot.

Nur mit Dir können wir unser gemeinsames Ziel erreichen.
Mach mit und unterstütze Deine Kolleg:innen.
Gemeinsam schaffen wir eine spürbare Lohnerhöhung!

Tarifinfo genoGH 06-2023
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Tarifinfo GAH Hessen 07-2023

4. Tarifverhandlung tritt wieder auf der Stelle

Sollen die Beschäftigten „absaufen“?

Auch bei der 4. Tarifverhandlung für den hessischen Groß- und Außenhandel/Verlage am 8. September 2023 in Frankfurt traten die Arbeitgeber weiter auf der Stelle.
Angeboten wird für 2023 seit Monaten quasi bewegungslos eine Lohnerhöhung von lediglich 5,1 Prozent ab 1. September bei 4 Monaten ohne Erhöhungsbetrag; dafür soll es nur kurzzeitig wirkende Einmalzahlungen geben. Demgegenüber lag die Preissteigerungsrate in Hessen im August durchschnittlich bei 6 Prozent, also bereits 0,9 Prozent über dem Angebot.

Wenn die Lohnerhöhung nach anderthalb Jahren enormer Preissteigerung nicht einmal an deren Durchschnitt heranreicht, dann muss doch der Verdacht aufkommen: Den Arbeitgeber:innen ist es einerlei, ob die Beschäftigten „absaufen“ (...)

Nur mit Dir können wir unser gemeinsames Ziel erreichen.
Mach mit und unterstütze Deine Kolleg:innen.
Gemeinsam schaffen wir eine spürbare Lohnerhöhung!

Tarifinfo GAH Hessen 07-2023
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Tarifinfo EH Hessen 09-2023

5. Tarifverhandlung tritt wieder auf der Stelle

Sollen die Beschäftigten „absaufen“?

Angeboten wird seit Monaten quasi bewegungslos eine Lohnerhöhung von lediglich 5,3 Prozent ab 1. Juli bei 3 Monaten ohne Erhöhungsbetrag; dafür soll es nur kurzzeitig wirkende Einmalzahlungen geben.
Demgegenüber lag die Preissteigerungsrate in Hessen im August durchschnittlich bei 6 Prozent, also bereits 0,7 Prozent über dem Angebot.
Wenn die Lohnerhöhung nach anderthalb Jahren enormer Preissteigerung nicht einmal an deren Durchschnitt heranreicht, dann muss doch der Verdacht aufkommen: Den Arbeitgeber:innen ist es einerlei, ob die Beschäftigten „absaufen“ und mit ihrem Einkommen nicht einmal den normalen Lebensunterhalt bestreiten können.

Nur mit Dir können wir unser gemeinsames Ziel erreichen.
Mach mit und unterstütze Deine Kolleg:innen.
Gemeinsam schaffen wir eine spürbare Lohnerhöhung!

Tarifinfo EH Hessen 09-2023
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Tarifinfo genoGH 05-2023

2. Tarifverhandlung mit neuem Angebot – es reicht noch nicht!!

Weiter kämpfen: Für deutlich mehr Geld und Streikrecht verteidigen

Was beim neuen Arbeitgeberangebot sofort allen auffällt, die im Handel unterwegs sind: Das Angebot zur Erhöhung der Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen ist – wie immer – niedriger als der aktuelle Verhandlungsstand im Einzel- und Versandhandel, obwohl die Geschäfte im genossenschaftlichen Großhandel mindestens genauso gut laufen. Darüber hinaus reicht das Angebot bei weitem nicht aus.
Da muss mehr für die Beschäftigten „locker“ gemacht werden, die in den Betrieben sowohl während der Corona-Pandemie als auch heute schwer schuften müssen.

Die Streiks und Aktionen müssen also weitergehen, bis die Arbeitgeber einen gangbaren Weg zur Lösung des Tarifkonflikts gefunden und angeboten haben.

Jetzt Streiks und Aktionen organisieren!
Für deutlich mehr Geld und Erhalt des Streikrechts!

Tarifinfo genoGH 05-2023
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Tarifinfo GAH Hessen 06-2023

3. Tarifverhandlung mit neuem Angebot – es reicht noch nicht!!

Weiter kämpfen: Für deutlich mehr Geld und Streikrecht verteidigen

Die Arbeitgeber klagen in manchen Bundesländern gegen die Streiks im Großhandel.
Doch nützt ihnen das nichts. Denn sobald die Beschäftigten ihre Schichtarbeit nicht aufnehmen, dann geht nichts mehr.
Da hilft kein Jammern und kein Klagen, sondern nur ein zielführendes und greifbares Angebot bei den Tarifverhandlungen.

Wer dies bei der 3. Tarifverhandlung für den Groß- und Außenhandel/Verlage am 18. Juli 2023 in Frankfurt erwartet hatte, der wurde wieder enttäuscht.

Jetzt Streiks und Aktionen organisieren! Für deutlich mehr Geld und Erhalt des Streikrechts!
Gemeinsam stark – zusammen handeln – Lohnerhöhung durchsetzen!

Tarifinfo GAH Hessen 06-2023
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Tarifinfo EH Hessen 08-2023

4. Tarifverhandlung bewegt sich im Schneckentempo

„Es reicht noch nicht – wir wollen mehr!“

Nach monatelangen Stillstand beim Angebot zur Erhöhung von Löhnen, Gehältern und Ausbildungsvergütungen kamen die Arbeitgeber am 11. Juli immer noch nicht richtig „in die Puschen“.

Das Angebot reicht nicht, um die Verluste der Beschäftigten im letzten und laufenden Jahr auch nur halbwegs auszugleichen.

Wer mehr will, muss selbst mithelfen.
Mit Dir werden alle Beschäftigten stärker!
Solidarität jetzt – ver.di-Mitglied werden!

Tarifinfo EH Hessen 08-2023
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Tarifinfo GAH Hessen 05-2023

2. Tarifverhandlung – nix Neues!

Blockadehaltung aufbrechen

Die Arbeitgeber gehen ganz massiv gegen Arbeitsniederlegungen vor.
Wer keine Streiks will, sollte solche auch nicht durch Missachtung der Bedürfnisse der Beschäftigten provozieren.

Die Arbeitnehmer lassen sich von den Arbeitgebern nicht mit einem Billigangebot abspeisen, das ihnen nach 7 Monaten ohne jegliche Lohnerhöhung eine Steigerung des Gehalts um nur 4 Prozent, also in der GIII monatlich knapp 114 Euro brutto und vielleicht 60 Euro netto, verspricht.

Für die Beschäftigten steht weiterhin viel auf dem Spiel: Ohne spürbare Lohnerhöhung werden sie bei anhaltend hoher Preissteigerung enorme Verluste erleiden.

Gemeinsam mehr erreichen.
Solidarität in den Betrieben stärken.
Mit ver.di kampffähig bleiben!

Tarifinfo GAH Hessen 05-2023
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Tarifinfo EH Hessen 07-2023

3. Tarifverhandlung kommt nicht von der Stelle

Tarifkleber ablösen

Bei der dritten Tarifverhandlung am 14. Juni 2023 bewegte sich nichts – kein neues Angebot, kein wirkliches Zeichen für die Einsicht in die Nöte der Beschäftigten, nicht einmal ein Schrittchen nach vorn in Richtung Tarifabschluss.

Da muss wohl noch etwas mehr „Dampf“ auf die betrieblichen „Kessel“ gegeben werden, bis die „Überdruckventile“ kräftig pfeifen.

Ohne deutlich mehr Moos ist in den Familien bald nix mehr los!
Bleibt nicht abseits stehen – macht mit!
Stärkt Euch und ver.di!

Tarifinfo EH Hessen 07-2023
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Tarifinfo EH Hessen 06-2023

Holen wir die Taube vom Dach!

Die Arbeitgeber boten einen tariflichen Mindestlohn von 13 Euro je Stunde an.

Bei der allgemeinen Lohnerhöhung bei einer Laufzeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2025 fast auf der Stelle: 3 Prozent mit Tarifabschluss, 2 Prozent ab 1. April 2024 und weitere 2,5 Prozent ab 1. Januar 2025. An der bereits vor einem Monat angebotenen Inflationsausgleichsprämie von 1.000 Euro bewegten sie nichts mehr.

Mehr als 800 Streikende am 19. Mai und die Kundgebung auf dem Platz an der Hauptwache in Frankfurt haben den Arbeitgebern offensichtlich deutlich gemacht, wie dringend notwendig die Erhöhung der Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen für die Beschäftigten im Einzel- und Versandhandel ist.

Betriebliche Aktionen und Streiks müssen weitergehen:
Überzeugt Eure Kolleg:innen
Macht Eure Belegschaft stark
Organisiert Euch und andere in ver.di!

Tarifinfo EH Hessen 06-2023
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Tarifinfo genoGH 04-2023

1. Tarifverhandlung ohne Ergebnis vertagt

Wo leben die Arbeitgeber eigentlich?

Das Arbeitgeber„angebot“: 4 Prozent ab Dezember 2023 und 2,1 Prozent ab Dezember nächsten Jahres sowie eine Inflationsausgleichprämie von insgesamt 1.400 Euro

Angesichts des unannehmbaren Angebots war die erste Runde der Tarifverhandlungen für die gewerblichen Verbundgruppen im Großhandels- und Dienstleistungsbereich in Hessen (genossenschaftlicher Großhandel) am 22. Mai rasch beendet.

Jetzt schnell und gezielt auf betriebliche Aktionen und Streiks vorbereiten:
Kolleg:innen informieren – Abseitsstehende einbeziehen – Mitglieder werben!

Tarifinfo genoGH 04-2023
© ver.di

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Tarifinfo GAH Hessen 04-2023

1. Tarifverhandlung ohne Ergebnis vertagt

Wo leben die Arbeitgeber eigentlich?

Das Arbeitgeberangebot:
4 Prozent ab Dezember 2023 und 2,1 Prozent ab Dezember nächsten Jahres sowie eine Inflationsausgleichprämie von insgesamt 1.400 Euro

Die Preissteigerung für Produkte des täglichen Bedarfs, für Energie und Sprit, für Miete und Heizung gehen seit einem Jahr durch die Decke und kein Ende ist abzusehen.

In einer solchen Situation wirken 4 Prozent bei 7 Monaten ohne jegliche Erhöhung wie eine „Ohrfeige“.

Jetzt schnell und gezielt auf betriebliche Aktionen und Streiks vorbereiten:
Kolleg:innen informieren – Abseitsstehende einbeziehen – Mitglieder werben!

Tarifinfo GAH Hessen 04-2023
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Tarifinfo EH Hessen 05-2023

1. Tarifverhandlung ohne Ergebnis vertagt

Wo leben die Arbeitgeber eigentlich?

Arbeitgeber, die ihre soziale Verantwortung darin erschöpft sehen, wenn sie unter heutigen Verhältnissen 3 Prozent fürs erste und 2 Prozent fürs zweite Jahr sowie eine Inflationsausgleichprämie von insgesamt 1.000 Euro anbieten – auf welchem Planeten leben diese eigentlich?

In der gegenwärtigen Situation wirken 3 Prozent wie eine „Ohrfeige“.

Für die ver.di-Verhandlungskommission ist das Arbeitgeberangebot unannehmbar; der nächste Verhandlungstermin ist für den 24. Mai verabredet.

Jetzt schnell und gezielt auf betriebliche Aktionen und Streiks vorbereiten:
Kolleg:innen informieren – Abseitsstehende einbeziehen – Mitglieder werben!

Tarifinfo EH Hessen 05-2023
© ver.di

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Tarifinfo EH Hessen 04-2023

Unverschämte Kundinnen und Kunden im Einzelhandel

Respektlos sind viele!

Zahlreiche Verkäufer*innen erleben immer häufiger Situationen, in denen sie von Kund*innen durch Worte beleidigt werden und sogar direkten körperlichen Angriffen ausgesetzt sind.
(...)

Schluss damit!

Gemeinsam gegen Beleidigungen und Angriffe auf Verkäufer*innen im Handel!
Informiere ver.di über Deine Erfahrungen

Tarifinfo EH Hessen 04-2023
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Streik Galeria Karstadt Kaufhof April 2023

Streik Galeria Karstadt Kaufhof April 2023
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Tarifinfo EH Hessen 03-2023

Tarifforderung: Zweifünfzig mehr je Stunde

Geld her – aber üppig!

Vor dem Hintergrund dieser seit Monaten andauernden katastrophalen Entwicklung
hat die ver.di-Tarifkommission für den Einzel- und Versandhandel in
Hessen auf ihrer Sitzung am 14. März 2023 beschlossen, die diesjährige Tarifforderung
den tatsächlichen Arbeits- und Lebensverhältnissen anzupassen.

ver.di fordert für die etwa 235.000 Beschäftigten der Branche

• eine Erhöhung der Gehälter und Löhne um 2,50 Euro je Stunde
• eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 250 Euro je Ausbildungsjahr
• die Allgemeinverbindlicherklärung der Branchentarifverträge

Gemeinsam kämpfen ist Trumpf – Mitglied werden hilft allen!

Tarifinfo EH Hessen 03-2023
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Tarifinfo GAH Hessen 03-2023

Tarifforderung: 13 Prozent, mindestens 400 Euro

Geld her – aber üppig!

Vor dem Hintergrund dieser seit Monaten andauernden katastrophalen Entwicklung hat die ver.di-Tarifkommission für den Groß- und Außenhandel/Verlage sowie den genossenschaftlichen Großhandel in Hessen auf ihrer Sitzung am 15. März 2023 beschlossen, die diesjährige Tarifforderung den tatsächlichen Arbeits- und Lebensverhältnissen anzupassen.

ver.di fordert für die Beschäftigten der Branche

• eine Erhöhung der Gehälter und Löhne um 13 Prozent, mindestens 400 Euro
• eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 250 Euro je Ausbildungsjahr
• die Allgemeinverbindlicherklärung der Branchentarifverträge

Gemeinsam kämpfen ist Trumpf – Mitglied werden hilft allen!

Tarifinfo GAH Hessen 03-2023
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Tarifinfo Handel Hessen 02-2023

Online-Befragung zur Situation im Handel

Uns reicht’s – nicht mehr!

Fast drei Viertel der Befragten gaben an, ihre Ausgaben für sich und ihre Familien stark einschränken zu müssen. Ein Drittel besitzt nach den Monaten der höchsten Inflation keine finanziellen Reserven mehr oder sah sich zumindest gezwungen, Erspartes anzugreifen oder völlig aufzubrauchen.

Es sollten Tarifverhandlungen folgen, die einen Abschluss bei der Erhöhung von Gehältern, Löhnen und Ausbildungsvergütungen in anerkennenswerter Höhe möglich machen.

Jetzt gilt’s vorzubereiten, was notwendig ist!

Tarifinfo Handel Hessen 01-2023
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Tarifinfo EH Hessen 01/2023

Tarifrunde 2023 steht vor der Tür

Unverschämt teuer!

Am 22. Oktober dieses Jahres demonstrierten mehr als 5.000 Menschen in Frankfurt – auch weil ein halbwegs normales Leben zwischenzeitlich unverschämt teuer, für viele das Alltäglichste sogar kaum noch bezahlbar geworden ist.
(...)
In dieser für viele abhängig Beschäftigte und Arbeitslose schwierigen Lage hilft es nicht, auf bessere Zeiten zu warten.
(...)
Die IG Metall hat mit einer Forderung von 8 Prozent für die Metall- und Elektroindustrie sowie ver.di mit 10,5 Prozent für den Öffentlichen Dienst gezeigt, wohin die „Reise“ gehen muss.
(...)
Mit welcher Forderung die Tarifrunde 2023 im Handel eröffnet und geführt werden wird, soll in einer Online-Befragung der Beschäftigten ermittelt werden.

Löhne rauf und Preise runter – das ist die Lösung.

Ohne Streik keine Kraft – Mitglied werden!

Tarifinfo EH Hessen 01-2023
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Tarifinfo GAH Hessen 2022-01

2. Erhöhung kommt zum 1. Mai 2022

1,7 Prozent mehr Geld

Mehr als die magere Gehaltserhöhung von 1,7 % war in der Tarifrunde im letzten Jahr nicht drin.

Wem 1,7 Prozent mehr Geld zu wenig ist, muss für die Tarifrunde im nächsten Jahr mehr tun: Sich in ver.di organisieren, Mitglieder werben, Streiks vorbereiten und gemeinsam mit anderen kämpfen.

Mehr Geld gibt es nur mit deutlich mehr Kraft & stärkerer ver.di!

Tarifinfo GAH Hessen 2022-01
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Tarifinfo EH Hessen 2022-01

2. Erhöhung kommt zum 1. April 2022

1,7 Prozent mehr Geld

Die Arbeitgeber lagen grundfalsch, als sie während der Tarifverhandlungen im letzten Jahr behaupteten, alles laufe 2022 auf eine Preissteigerung von durchschnittlich 2,5 Prozent im Jahr hinaus. Die Wirklichkeit hat ihre „Vorhersage“ zur Augenwischerei werden lassen.
Demgegenüber hatte ver.di immer wieder betont, dass deutliche Preissteigerungen sowohl 2021 als auch im Jahr 2022 zu erwarten und von den Beschäftigten zu „stemmen“ sein werden.

Doch mehr als die magere Gehaltserhöhung war in der Tarifrunde im letzten Jahr nicht drin, da die Arbeitgeber sich einer größeren Gehalts- und Lohnerhöhung grundsätzlich verweigerten.

Wem 1,7 Prozent mehr Geld zu wenig ist, muss für die nächste Chance mehr tun: sich in ver.di organisieren, Mitglieder werben, Streiks vorbereiten und gemeinsam mit anderen kämpfen.

Mehr Geld gibt es nur mit deutlich mehr Kraft & stärkerer ver.di!

Tarifinfo EH Hessen 2022-01
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Tarifinfo genoGH Hessen 2022-01

2. Erhöhung kommt zum 1. April 2022

1,7 Prozent mehr Geld

Die Preise für Energie und Lebensmittel klettern ständig weiter in die Höhe.
Doch mehr als diese magere Gehaltserhöhung war in der Tarifrunde im letzten Jahr nicht drin, weil die Arbeitgeber sich einer größeren Gehalts- und Lohnerhöhung grundsätzlich verweigerten.

Wem 1,7 Prozent mehr Geld zu wenig ist, muss für die nächste Chance mehr tun: sich in ver.di organisieren, Mitglieder werben, Streiks vorbereiten und gemeinsam mit anderen kämpfen.

Mehr Geld gibt es nur mit deutlich mehr Kraft & stärkerer ver.di!

Tarifinfo GAH Hessen 2022-01
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GLEICHER LOHN FÜR GLEICHE ARBEIT!

»Männer und Frauen sind gleichberechtigt«, heißt es im Grundgesetz.

Die Realität ist eine andere. Immer noch verdienen Frauen in vielen Branchen und Berufen weniger.

Ein Grund für die Lohnlücke ist, dass Jobs, in denen mehrheitlich Frauen arbeiten, noch immer schlechter bezahlt werden als die »Männerberufe«.

Die Lohnunterschiede sind besonders dort hoch, wo keine Tarifverträge gelten.
Wir fordern deshalb, die Tarifverträge für allgemeinverbindlich zu erklären.

Streiken für Tarifbindung

Schließt euch zusammen, werdet Mitglied in ver.di – gemeinsam für allgemeinverbindliche Tarifverträge!

8. März 2022 - Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
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ver.di Kampagnen