Aktuelle Meldungen aus dem Landesfachbereich

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BR-Info Nr. 127 vom 24. Juni 2019

BR-In­fo-06-2019
Foto/Grafik: ver.di

Aus dem Inhalt:

  • Störendes und Merkwürdiges in der Tarifrunde für den hessischen Einzel- und Versandhandel: Geliebter Streikbruch
  • Jack London: Der Streikbrecher
  • Fotocollage: Streik- und Aktionstag bei Karstadt, Kaufhof und Real in Hessen am 8. Juni 2019 in Frankfurt
  • Einstweilige Verfügung gegen Streiks bei Karstadt: Ist Frieden Pflicht oder Kampf angesagt?
  • Fotocollage: Streik- und Aktionstag im hessischen Einzel- und Versandhandel am 22. Juni 2019 in Wiesbaden

Tarifrunde Groß- und Außenhandel 03-2019

Tarifinfo GAH Hessen 2019-03
Foto/Grafik: ver.di

2. Tarifverhandlung bringt nichts Neues

Auf-der-Stelle-Treten!

Bei den Tarifverhandlungen am 21. Juni 2019 legten sie ihr Angebot von 1,4 Prozent für ein erstes und 1,1 Prozent fürs zweite Jahr unverändert wieder auf den Verhandlungstisch.

Es ist gleichzeitig Ausdruck der Respektlosigkeit vor den Beschäftigten, ihrer Arbeitsleistung und ihrem persönlichen Engagement in den Unternehmen.

Jetzt den Arbeitgebern die Rote Karte zeigen:

Bewegung am Verhandlungstisch gibt’s nur durch Aktionen und Streiks!

Tarifrunde genossenschaftlicher Groß- und Außenhandel 02-2019

Tarifinfo geno. GAH Hessen 2019-02
Foto/Grafik: ver.di

Angebot der Arbeitgeber

Fürs Leben zu wenig

In der 1. Verhandlungsrunde am 29. Mai 2019 haben die Arbeitgeber ein „erstes“ Angebot vorgelegt, das die gute wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre in der Branche in keinster Weise widerspiegelt.

Jetzt müssen die Beschäftigten zeigen, was sie davon halten. Mehr Geld mit sozialer Komponente gibt es nur mit Unruhe in den Betrieben.

Macht mit, wenn ver.di zu Aktionen und Streiks aufruft!

Tarifrunde Einzelhandel 02-2019

Tarifinfo EH-Hessen 2019-02
Foto/Grafik: ver.di

1. Tarifverhandlung brachte nichts Neues

1,5 Prozent – fürs Leben zu wenig!

In der ersten Tarifverhandlung 2019 boten die Arbeitgeber eine Erhöhung der Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen um 1,5 Prozent rückwirkend zum 1. April dieses Jahres und weitere 1,0 Prozent zum 1. April 2020 an.

Schon mal gehört, dass die Preise in Hessen im April dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr für Benzin um 4,6 Prozent, für Heizöl um 8,6 Prozent, für Gemüse um 9,8 Prozent, für Brot und Backwaren um 3,0 Prozent und für Mieten um 1,5 Prozent angestiegen sind?

Beteiligt Euch an Streiks. Ohne Druck geht auch in Hessen nichts vorwärts!

Karstadt Galeria-Kaufhof Februar/März 2019

Karstadt-Galeria Februar/März 2019
Foto/Grafik: ver.di

Resolution der vier ver.di-Tarifkommissionen

Gemeinsam bei Kaufhof, Karstadt Warenhaus, Sports und Feinkost

  • Wir fordern ein tragfähiges, nachhaltiges Zukunftskonzept, welches bisher in keinem der Unternehmen existiert.
  • Wir lehnen dauerhafte Verschlechterungen beim Einkommen ab und fordern gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in den Unternehmen.
  • Wir fordern, dass die Beschäftigten von Karstadt Warenhaus spätestens im Tarifjahr 2021 wieder auf das Flächentarifvertragsniveau angehoben sein müssen.
  • ...

Die ver.di-Tarifkommissionsmitglieder und Betriebsräte werden gemeinsam den weiteren Weg gehen und sich nicht spalten oder gegeneinander ausspielen lassen.

Möbel Finke Kassel

Finke-Kassel-2018-12
Foto/Grafik: ver.di

ver.di kritisiert Möbelkonzern Krieger – Jetzt geht es den MitarbeiterInnen ans Gehalt

ver.di fordert den Möbelkonzern Krieger auf, sich an Recht und Gesetze zu halten. Es häufen sich Beschwerden über das Gebaren von Krieger, seit die Gruppe (Möbel Höffner) das Paderborner Traditionsunternehmen Möbel-Finke gekauft hat. Jetzt wird in Nordhessen offenbar kräftig aufgeräumt. „Herr Krieger möchte anscheinend den Kaufpreis für Finke refinanzieren, indem er die Löhne der 160 MitarbeiterInnen in Fuldabrück radikal reduziert“, sagt Manuel-Lars Sauer von ver.di Nordhessen. So sollen die Beschäftigten künftig 1.700 Euro Grundgehalt brutto bekommen (vorher, unter Tarif, aber immerhin 2.200 – 2.400 Euro). Auch die Wochenarbeitszeit soll angehoben werden, zum Teil auf über 48 Wochenstunden angehoben werden. Weiterhin hat das Unternehmen angekündigt, Personal abzubauen. Sollten sich die Beschäftigten nicht zu einem Gehaltsverzicht entscheiden, wolle Krieger das gesamte Haus schließen. „Wir fordern Krieger auf, die bestehenden Verträge mindestens ein Jahr lang unangetastet zu lassen, wie das rechtlich nach einer Betriebsübernahme auch eindeutig geregelt ist“, so Sauer. „Die MitarbeiterInnen von FINKE und Preis Rebell haben das Unternehmen in Nordhessen aufgebaut und zu einer der Top-Adressen am regionalen Möbelmarkt gemacht. Viele Beschäftigte sehen sich durch diese „Axt im Walde-Methode“ der Krieger Gruppe in Ihrer Existenz bedroht, da auch Jobs wegfallen sollen“, ergänzt Sauer.

Wer mit dieser Finte von Finke nicht einverstanden ist, der kann mit beiliegender Postkarte der Geschäftsführung seinen Unmut über diesen Lohnklau äußern!

Petition für kürzere Ladenöffnungszeiten im Main-Taunus-Zentrum

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten setzt die Arbeitsbedingungen der Kolleg/innen im Einzelhandel seit Jahren stark unter Druck. Noch längere Öffnungszeiten führen nicht zu mehr Personal, sondern zu noch größeren Unvereinbarkeiten mit dem sozialen und familiären Leben der Beschäftigten. Besonders zugespitzt ist die Lage im Main-Taunus-Zentrum, einem Center, dass deutschlandweit mit die längsten Öffnungszeiten aufweist.  

Ausgehend von dem Wunsch von Beschäftigten und Betriebsräten im Main-Taunus-Zentrum die Ladenöffnungszeiten zu verkürzen, haben wir seit letztem Jahr eine gemeinsame Initiative gestartet. Wir haben über 500 Unterschriften von Beschäftigten gesammelt und sind mit unseren Forderungen nach Ladenschluss um 20:00 Uhr auf das Centermanagement zugegangen.

Da sich das Centermanagement allerdings nicht für die sozialen Belange der Mitarbeiter/innen zuständig fühlt, haben wir jetzt in einem zweiten Schritt angefangen, nicht nur Kolleg/innen, sondern auch die Kundinnen und Kunden in die Unterstützung unserer Forderung mit ein zu beziehen.

Für Kund/innen, die unser Anliegen unterstützen wollen, ist diese Petition geschaltet:  https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-kuerzere-ladenoeffnungszeiten-und-gegen-verkaufsoffene-sonntage-im-main-taunus-zentrum

Es wäre schön, wenn ihr uns damit unterstützt, dass ihr sie selbst unterschreibt, sie weiter gebt, sie in sozialen Netzwerken teilt und überhaupt weiterverbreitet.

Herzlichen Dank dafür.

Solidarische Grüße

Katja und Karin

Gewerkschaftssekretäre FB 12, Frankfurt am Main und Region

Beschäftigte bei real,-

Hier berichten und diskutieren Gewerkschaftsaktive unter den Beschäftigten bei real,- von ihrer Arbeit im SB-Warenhaus:

http://www.real-verdi.de/

Karstadt-Kaufhof Oktober 2018

Karstadt-Kaufhof Oktober 2018
Foto/Grafik: ver.di

Gemeinsames tragfähiges Zukunftskonzept

Auf Einladung der ver.di Hessen trafen sich am 28. September 2018 Vertreter/innen der Betriebsräte fast aller hessischen Filialen von Galeria Kaufhof, Karstadt und Karstadt Sports in Frankfurt/Main zu einer Beratung über die künftige Zusammenarbeit und ein gemeinsames Vorgehen. Als ein Ergebnis der Tagung wurde eine „Gemeinsame Erklärung der hessischen Betriebsrätlnnen Karstadt, Karstadt Sports und Galeria Kaufhof“ einstimmig beschlossen.

Der Text der Erklärung ist als Download angefügt.

Karstadt August 2018

Karstadt-Flugblatt-2018-August
Foto/Grafik: ver.di

KEIN STILLSTAND – WEITERVERHANDELN FÜR DIE RÜCKKEHR IN DEN TARIF!

  • Alle Planungen der Karstadt-Geschäftsleitung sind mittlerweile unterbrochen. Eine neue mittelfristige Planung liegt nicht vor.
  • Wir brauchen eine verbindliche und belastbare Planung zur Rückkehr in den Tarif.
  • Und wir brauchen Antworten zu den möglichen Auswirkungen einer Fusion von Karstadt Warenhaus, Karstadt Sports und Galeria Kaufhof.

Gemeinsam für sichere und tarifliche Arbeitsplätze – mit ver.di!

Zur Erinnerung und zur Motivation: Real Streik- und Aktionstag Juli 2018

Real-Plakat-Streik-Hessen-2018-07
Foto/Grafik: ver.di

Real Juli 2018

Flugblatt-Real-2018-Juli
Foto/Grafik: ver.di

real sorgt für noch mehr Stress und Arbeitshetze

BETRIEBSRÄTE LEHNEN DUMPING-JOBS AB

Trotz Personalmangels nimmt das Unternehmen keine Einstellungen vor, weil die Betriebsräte zwar die Einstellungen befürworten, jedoch die Eingruppierung gemäß DHV-Tarifvertrag ablehnen.
Für die Unterbezahlung und Arbeitsüberlastung trägt einzig und allein die Geschäftsführung von real die Verantwortung!

Gegen die Anwendung der Dumping-Tarife

ver.di kämpft mit euch für Löhne und Gehälter, die zum Leben reichen!

Real: Erklär-Film

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

um die derzeitige Lage bei real einmal übersichtlich und klar darzustellen, haben wir einen Erklär-Film produziert, den Ihr unter den folgenden Links sehen und natürlich auch verbreiten könnt. Wir erklären in dem Video, was genau hinter dem Plan des Metro-Vorstands steckt, wie die tarifliche Situation tatsächlich ist und was Beschäftige jetzt tun können.

Gehaltserhöhung Einzelhandel 2018

Gehaltserhöhung Einzelhandel 2018
Foto/Grafik: ver.di

Die neuen Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen im Einzelhandel Hessen ab dem 1. Mai 2018.

Einen Rechtsanspruch auf die neuen Tarifentgelte haben nur ver.di-Mitglieder. Jetzt Mitglied werden!!

Gehaltserhöhung Groß-Außenhandel 2018

Gehaltserhöhung Groß-Außenhandel 2018
Foto/Grafik: ver.di

Die neuen Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen im Groß- und Außenhandel/Verlage Hessen ab dem 1. Mai 2018.

Einen Rechtsanspruch auf die neuen Tarifentgelte haben nur ver.di-Mitglieder. Jetzt Mitglied werden!!

ver.di Kampagnen